Das Prinzip einer Fotobuchsoftware erläutert

Viele, die zum ersten Mal ein Fotobuch erstellen möchten, fragen sich: “Wie geht ein Fotobuch?”

Hat man das Prinzip einer Fotobuchsoftware verstanden, dann hat man auch die Antwort auf die Frage. Nach einigen erstellten Fotobüchern und Fotobuch Software Vergleichen, kann ich festhalten, das jede Fotobuchsoftware nach dem selben Prinzip funktioniert.

Das Prinzip jeder Fotobuchsoftware

Jede Fotobuchsoftware gliedert sich üblicherweise in 4 Bereiche:

  1. Menü-/Funktionsleiste
  2. Objektbereich mit Registerkarten für Fotos, Layouts und Designs
  3. Arbeitsbereich
  4. Storyboard – Alle Fotobuchseiten auf einen Blick

1. Menü-/ Funktionsleiste einer Fotobuchsoftware

albelli Fotobuch Software

Die Menü- und Funktionsleiste (1) bietet meist die Möglichkeit neue Seiten in das Storybord (4) einzfügen. Ebenso lassen sich  Textfelder und Fotos auf die Seiten platzieren. Oftmals werden in der Menü- und Funktionsleiste weitere Optionen angeboten, wie zum Beispiel das Foto mit einem Rahmen auszustatten oder Cliparts hinzu zu fügen. Bei manchen Anbietern findet man diese Rahmen und Clipart auch auf den Registerkarten im Objektbereich (2).

2. Objektbereich mit Registerkarten für Fotos, Layouts und Designs

Um einzelne Fotobuchseiten zu erstellen, findet man im Objektbereich (2)  eine Vielzahl an Layouts, die man auf die jeweilige Fotobuchseite anwenden kann. Mit drag & drop ( auf das Layout klicken und  mit gedrückter linker Maustaste auf die Seite ziehen und Maustaste loslassen) kann man das Layout auf die Seite anwenden.

Fotobuch Layout

 

Im Objektbereich der Fotobuchsoftware werden immer die Fotos angezeigt. Oft kann man auswählen, ob Fotos von einem bestimmten Ordner auf der Festplatte oder aus dem Internet von Picasa oder Flickr importiert werden.  Zusätzlich werden oft Gestaltungselemente, wie Hintergründe, Cliparts oder Passepartouts im Objektbereich angeboten.

Fotobuchsoftware Objektbereich

 3. Arbeitsbereich

Der Arbeitsbereich ist der Hauptarbeitsbereich. Es werden immer zwei Seiten des Fotobuchs angezeigt. Hier erstellt man sein Fotobuch Seite für Seite, in dem man das Layout verändert, Hintergründe, Fotos, Texte und Cliparts hinzufügt.

Eine wesentliche Anwendung ist die Bearbeitung der Fotos, die man einer Seite hinzugefügt hat. Man kann ein Foto verschieben, die  Größe verändern oder das Foto mit einem Effekt versehen. Mit einem Doppelklick und/oder mit einem Rechtsklick öffnet sich das Untermenü mit vielfältigen Funktionen.

4. Storyboard – Alle Fotobuchseiten auf einen Blick

Das Storyboard zeigt alle Fotobuchseiten auf einen Blick. Alle Doppelseiten werden als Miniaturen angezeigt. Die Miniatur die man anklickt, wird wird im Arbeitsbereich zum Bearbeiten angezeigt. Die Reihenfolge der Fotobuchseiten läßt sich innerhalb des Storyboards ebenfalls verändern, indem man mit gedrückt gehaltener Maustaste die Seitenminiaturen verschiebt. Beim Storyboard der Fotobuchsoftware findet sich auch immer eine Schaltfläche zum blättern des Fotobuchs, zum Zoomen des Arbeistbereiches oder zum Aktivieren der Vorschauansicht.

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3 Kommentare
  1. Cooler Artikel. Selten gesehen, dass sich jemand so Mühe gegeben hat. Ich habe bereits 3 unterschiedliche Software Programme ausprobiert (alles Offline) und fand die von ALDI ganz nett. Fotokasten war allerdings noch nicht dabei. Auch CEWE Fotobuch hat ein ganz gutes Programm mit vielen schönen Bildberarbeitungoptionen. Jedoch dauert die Erstellung dann immer so lange, weil man ja doch perfekt sein möchte. Naja, solange man solche Probleme hat. :D

  2. Klasse!
    Ich stand als Fotobuch – Neuling grad noch wie`n Ochs vor’m Berg…

    “Blöde” Frage ergoogelt – und zack kam Deine tolle Erklärung!

    Vielen Dank dafür!
    Birdie

    • Hallo Birdie,

      vielen Dank für Dein Lob.

      Vor über einem Jahr ging es mir genauso.
      Und darum gibt es heute die Seite FotoBuchTipps.de.

      Roby