Tolle Fotos – das A und O was ein gutes Fotobuch von einem schlechten unterscheidet

Foto fuer Fotobuch bearbeiten

Wie erstellt man Fotobuch, was muss man dabei beachten, wo und wie hast Du das Fotobuch gemacht, usw …,

… dies sind nur einige Fragen, die mir immer wieder gestellt werden.

Ich gehe mal davon aus, dass diesen Menschen meine Fotobücher gefallen, sonst würden sie mir nicht diese Fragen stellen. Insofern kann es im Wesentlichen bei der Frage nur darum gehen, was ein gutes Fotobuch ausmacht.

Mein Blog FotoBuchTipps besteht seit über 2 Jahren. In dieser Zeit habe ich mehr als 20 Fotobücher erstellt. Mit jedem neu erstellten Fotobuch habe ich neues dazu gelernt und meine Vorgehensweise bei der Erstellung von Fotobüchern nach und nach verfeinert.

Stellt man mir heute die Frage, was ein gutes Fotobuch ausmacht, dann ist die erste Antwort immer: „Vor allem die Fotos machen ein gutes Fotobuch aus„.

Das macht auch Sinn, den ein Fotobuch lebt von den Fotos.

Wie macht man tolle Fotos, wie sucht man diese aus und wie bearbeite man sie?

Schauen wir uns gemeinsam die drei Fragen im Einzelnen an.

Tolle Fotos für das Fotobuch machen

Meine Erfahrung ist, dass für das Fotobuch vielleicht nur jedes 5 Foto gut genug ist.

Sicher, bei den Profis ist die Quote um ein vielfaches höher. Dennoch habe auch sie Ausschuss.

Damit man genügend Fotos für das Fotobuch zur Auswahl hat, sollte man die zwei wichtigsten Regeln beachten

  1. Schieße so viele Fotos wie Du nur kannst und
  2. Lerne den Umgang mit Deiner digitalen Kamera

Schießt man so viele Fotos wie nur möglich, wird sicher das eine oder andere Fotos dabei sein.

Aber nicht nur die Masse der Fotos ist entscheidend. Für ein gutes Fotobuch ist es wichtig auch mal „Nebensächlichkeiten“ zu fotografieren.

Auf einer Jubiläumsfeier könnte man zum Beispiel die Speisekarte oder die Rede abfotografieren. Vielleicht auch die Weinflaschen, die man dann als Hintergrund auf der Seite nutzen kann.

bessere Fotos machen

Wechsel auch mal die Perspektive, fotografiere von unten, von oben und vor allem lass mal andere fotografieren, so bist Du selbst auch einmal auf einem Foto.

Auch der Punkt 2 „Lerne den Umgang mit Deiner digitalen Kamera“ hat dazu geführt, dass ich anstatt jedes 10 Foto nun jedes 5 Foto als brauchbar empfunden habe.

Außerdem kann ich das Buch Fotografieren lernen sehr empfehlen. Schon eine einfache fotografische Regel die ich durch das Lesen des Buches gelernt habe, hat mir geholfen bessere Fotos zu schießen: die Bildgestaltung nach der „Drittel-Regel“.

Hierbei wird das Bild gedanklich durch je zwei horizontale und vertikale Linien geteilt und so in neun gleiche Teile gegliedert. Seit ich diese Regel kenne, blende ich das Gitternetz beim Fotografieren ein (das setzt wiederum voraus, dass man seine digitale Kamera kennt).

drittel regel fuer tolle fotos


Ein kurze Einführung zur Drittel-Regel findest Du auch auf kwerfeldein.

Hat man viele Fotos geschossen und vieles beim Fotografieren richtig gemacht, wartet bereits die nächste Herausforderung:

Welche Fotos sind die besten, die man für sein neues Fotobuch aussuchen soll?

Viele Menschen die ich kenne – und in meinen Anfängen war es nicht anders – scheitern schon an der Auswahl der besten Fotos, weil sie sich von der Anzahl der Fotos erschlagen fühlen – Geht es Dir auch so?

Vor allem Fotos schnell zu sichten und auszuwählen, ist die Grundvoraussetzung um ein tolles Fotobuch zu erstellen.

Machen wir uns nichts vor, es meist vergeht einige Zeit, bis man sich dazu entschließt ein Fotobuch zu erstellen.  Und wer hat denn dann schon wirklich Lust für ein Fotobuch  älteres Foto auszusortieren, wenn danach schon die nächsten 1.000 Fotos auf einen zur Durchsicht warten.

Obwohl ich inzwischen dazu übergegangen bin meine Fotobücher zeitnah zu erstellen, so kommt es doch immer wieder mal vor, zum Beispiel bei einem Jahrbuch, dass ich Fotos aus einem Jahr auswählen muss.

Dafür nutze ich den  Fast Stone Image Viewer. Einen ausführlichen Artikel Fotos schneller sichten und auswählen habe ich bereits veröffentlicht.

Wie bearbeitet man Fotos für das Fotobuch?

Wenn es um die Retusche geht, zum Beispiel störende Elemente zu entfernen, dann ist Photoshop Elements meine erste Wahl.

Oft möchte man jedoch kreative Effekte anwenden um einen bestimmten Look zu präsentieren. Zum Beispiel ein Fotobuch im Lomo, Vintage Stil oder in schwarz-weiß Look zu erstellen. Dann bieten sich Online-Fotobearbeitungsprogramme oder -Apps an.

Foto fuer Fotobuch bearbeiten

Ein solches Online Fotobearbeitungsprogramm ist Pixlr. Kostenlos, ohne Registrierung, einfach und unkompliziert..

Mit diesen Tipps solltest Du in der Lage sein die besten Fotos für Dein neues Fotobuch zu finden und zu bearbeiten. Damit hast Du beste Voraussetzungen geschaffen ein tolles Fotobuch zu erstellen.

Nur eines solltest Du dann noch beachten:
Erstelle ein Fotobuch mit einen durchgängigen Stil, ähnlich wie ich es bei meinem perfekten Urlaub Fotobuch gemacht habe.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.