Wie man sich mit einer Fotoverwaltung Software das Leben leicht macht.

Im letzten Artikel „Fotobuch erstellen, wie funktioniert das eigentlich?“ habe ich empfohlen sich vorher schon Gedanken zu machen, welche Fotos für das Fotobuch in Frage kommen und diese dann in einem eigenen Ordner abzulegen.

Dafür eignet sich am besten eine Fotoverwaltung Software.

Könnt Ihr Euch erinnern, wie das war als ihr noch Filme in die Kamera eingelegt und die Filme zum entwickeln gegeben habt? Vielleicht ging es euch wie mir!  – zwei bis drei Urlaubsfilme entwickeln lassen, Fotos in den Karton und irgendwann kleben wir die Fotos schon ein. Auch wenn die Fotos noch im Karton sind, so ist es nicht schön, aber immer noch überschaubar.

Heute mach ich in jedem Urlaub locker 500 Fotos mit der Digitalkamera, wenn nicht mehr. Irgendwann habe ich die Übersicht verloren. Bis vor kurzem schlummerten die Fotos auf der Festplatte in irgendwelchen Ordner.

Zwar nach einem System abgelegt, aber doch in Vergessenheit geraten und vor allem, ich hatte keine Übersicht mehr, welche Fotos gut für ein Fotobuch geeignet sind.

Bis, ja bis ich mir endlich eine Fotoverwaltung Software angeschafft habe. Und zwar doe kostenlose Version von Picasa.

Picasa ist ein kostenloses Programm von Google um Digitalfotos zu bearbeiten und zu verwalten. Hier kann man es herunterladen.

Picasa scannt die Festplatte nach der Installation auf Fotos und zeigt die Fotos in den abgelegten Ordnern an. Diese Ordner stellen zunächst die Einteilung der Fotos dar.

Picasa-Ordner entsprechen also den Ordnern auf dem Computer, die die Fotos enthalten.
Man kann auch Fotos von der Kamera und in einen Ordner hinzufügen.

Wenn ich nun alle Fotos aus einem Urlaub betrachte, kann ich die besten aussuchen und zu einem Album hinzufügen. Man kann sich das so vorstellen, als ob man früher einen Teil der Bilder in ein Fotoalbum geklebt hat.

Diese geht, in dem man z.B. mit gedrückter STRG Taste jedes gewünscht Foto anklickt. In der Fotoablage unten links in Picasa werden die Fotos angezeigt, die man ausgewählt hat. Durch ein Klick auf das Buchsymbol, kann man die ausgewählten Fotos in ein neues Album ablegen.


Ein Album kann Fotos aus verschiedenen Ordnern enthalten. Erstelle zum Beispiel ein Album mit dem Namen „Fotobuch Urlaub“ und füge die Fotos aus verschiedenen Ordnern hinzu. Im Unterschied zu Picasa-Ordnern entsprechen die Alben nicht den Ordnern auf der Festplatte.

Wenn man Fotos aus einem Album löscht oder verschiebt, verbleiben die ursprünglichen Dateien auf der Festplatte an ihrem ursprünglichen Speicherort.

Diese Vorgehensweise nutze ich um zunächst eine grobe Auswahl der Fotos zu machen, die ich im Fotobuch verwenden möchte.

Fotoverwaltung Software

Im zweiten Schritt klicke ich auf das neu erstellte Album, markiere alle Fotos und speichere mit Datei > speichern unter alle Fotos aus diesem Album in einem neuen Ordner ab.

Diesen Ordner habe ich vorher schon auf dem Desktop erstellt und benenne es Fotobuch-ifolor, oder Fotobuch-Fotocom, nach dem Anbieter, wo ich das Fotobuch erstellen lasse.

Die Fotos, die sich in diesem Ordner befinden, kann ich nun mit einem Fotobearbeitungsprogramm, z.B. auch mit Picasa, gegebenenfalls noch bearbeiten.

Wenn ich dann die Fotobuch Software der Anbieter starte, habe ich alle bearbeiteten Fotos in einem Order auf dem Desktop hinterlegt und kann diese schnell in die Software des Anbieters laden, ohne in die Tiefen des Windows Explorers nach Fotos zu suchen.

Nach getaner Arbeit, also nach der Erstellung und Bestellung des Fotobuchs, kann ich den Ordner von meinem Desktop löschen.

Das ist mein Vorgehen mit der ich die Möglichkeiten der Fotoverwaltung Software Picasa nutze.


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